Eigenblut in Gefahr!

Eigenblutbehandlungen mit direkt dem Patienten entnommenen und sofort reinjiziertem Eigenblut gehören seit jeher zum festen Bestandteil der Therapien in einer Heilpraktikerpraxis. Dramatisch ist, dass diese Therapie wirksam ist und nicht in den Bereich des Hokuspokus verdammt werden kann, der uns Heilpraktikern ja zu gerne unterstellt wird. 

Im alten Transfusionsschutzgesetz war diese Form der Eigenblutbehandlung explizit ausgenommen, in der neuen Fassung ist sie das nicht mehr. Das bedeutet: wenn wir uns nicht wehren, kann es passieren, dass uns ein hocheffektives Behandlungsmodul genommen wird – und das ohne rechtlich haltbare Gründe.

Zu diesem Thema erreichte mich dieser Brief der ANME und ich bitte Sie, bei der Petition mitzumachen:

Liebe Kollegen
obwohl das neue Gesetz für mehr Sicherheit in der Arzneimittelversorgung (GSAV) bereits letzte Woche in Deutschland in Kraft getreten ist, haben mich mehrere Mitglieder gebeten, den im Juli gestarteten Petitionsaufruf weiter zu verbreiten. Jetzt geht es dabei um den öffentlichen Protest gegen dieses Gesetz, in dem deutschen HeilpraktikerInnen die berufliche Ausübung der Eigenblutbehandlung verboten wird (insbesondere um Artikel 1, §6.4-c).
Die Petition hat bisher knapp 20% der notwendigen 50 000 Unterschriften erzielt und ist noch bis Mitte September offen. Von daher können auch die Urlauber aus den deutschen Bundesländern NRW, Bayern und Baden-Württemberg noch teilnehmen! Also los:
https://www.openpetition.de/petition/online/kein-verbot-der-eigenblut-therapie-naturheilverfahren-erhalten

Nora Laubstein
President/Vorsitzende

Association for Natural Medicine in Europe - ANME e.V.

 
 

Ihre Heilpraktiker informieren über naturheilkundliche Therapie und Tipps zur Gesundheit.